Presseinformation - März 2019

Personelles von Wiesbauer:

Nächste Generation steht schon bereit!

Sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende der Wiesbauer Holding AG, KommR Karl Schmiedbauer, als auch sein Sohn Thomas Schmiedbauer, der Geschäftsführer von Wiesbauer-Wien, wappnen sich gegen den wachsenden Fachkräftemangel und der unbefriedigenden Lehrlingssituation am Markt. Aber gibt es auch Erfreulicheres: Mit Benjamin Uher ist bereits die nächste Generation im Unternehmen beschäftigt! 

Nach der fünfjährige Handelsakademie, die Benjamin Uher, das Enkelkind von KommR Karl Schmiedbauer und der Neffe von Thomas Schmiedbauer, im Jahr 2018 mit der Matura (Abitur) abgeschlossen hat, hat er gleich danach von sich aus die Fleischer-Lehre bei Wiesbauer angefangen. Er wird in den nächsten Jahren alle Abteilungen und alle Firmen der Unternehmensgruppe durchlaufen, um so viel wie möglich „von der Pike“ auf zu lernen. Benjamin Uher zeigt großes Interesse und so ist KommR Schmiedbauer überzeugt, dass er im Unternehmen seinen Weg machen wird!

Wie in den Medien berichtet, gibt es derzeit einen Fachkräftemangel am Markt. In der Wiener Produktion benötigt Wiesbauer Hilfs- und Fachkräfte. Bei der ersten Gruppe, die für das Unternehmen auch sehr wichtig ist, tut man sich auf jeden Fall leichter. Viel schwieriger ist es bei der Rekrutierung von Fachkräften, die bei Wiesbauer später als Abteilungsleiter und Partieführer tätig sind. Es gibt kaum Nachwuchs und geeignete Nachrücker. Um Personal zu halten bzw. zu bekommen, bezahlt man trotz der unbefriedigenden Kosten- und Preissituation in der Branche weit über dem Kollektivvertrag. Zusätzlich gibt es eine Reihe weiterer Sozialleistungen, wie die viel gelobte Werkskantine und den großen Parkplatz, der den Mitarbeitern zur Verfügung steht. Der Fachkräftemangel ist schon so alarmierend, dass Personal branchenübergreifend abgeworben wird!

Gemeinsam mit seinem Führungspersonal denkt Thomas Schmiedbauer intensiv über zusätzliche Sozialleistungen, wie zum Beispiel einen Betriebskindergarten, nach. Eine weitere Maßnahme, die im Unternehmen derzeit entwickelt und die speziell für junge Mitarbeiter reizvoll sein wird, ist die Einführung eines Traineeprogramms, bei dem diese über einen genau definierten Zeitraum Betrieb für Betrieb der Firmengruppe kennenlernen und ihr Wissen ausbauen können. Daraus ergibt sich eine Win-win-Situation, da diese Mitarbeiter in für sie interessanten Bereichen dann flexibler eingesetzt werden können.

Ebenfalls schwierig ist die Lehrlingssituation am Markt. Diese sind fast nicht zu bekommen. Einerseits werden die jungen Leute, die eine Lehre absolvieren wollen immer weniger und die Fleischer-Branche liegt in der Wahl der Wunschberufe weit abgeschlagen. Wenn Interessenten da sind, fehlen oftmals die schulischen Mindestvoraussetzungen und auch ein Mindestmaß an Motivation, eine Lehre zu machen.

Daher hat Wiesbauer eine Lehrlingsoffensive gestartet, bei der man sehr aktiv tätig ist, neue Lehrlinge zu gewinnen. Dabei bietet Wiesbauer den jungen Menschen ein breites Spektrum an Ausbildungsoptionen an: Neben der klassischen Fleischerlehre kann man die Ausbildung zum Lebensmittel-Technologen/in, zum Fleisch-Fachverkäufer/in und zum Bürofachmann/zur Bürofachfrau und zukünftig auch zum Elektriker/in und zum Koch/zur Köchin absolvieren.

Wiesbauer bildet seit langem Lehrlinge im Wiener Betrieb aus und man hat gute Erfahrungen damit gemacht. Viele von denen, die ihre Berufslaufbahn nach der Schule als Lehrlinge bei Wiesbauer begonnen haben, sind heute in Leitungsfunktionen in der Produktion tätig. Dazu hat man in den letzten Jahren ähnlich wie bei jungen Fachkräften im Wiener Unternehmen für die Lehrlinge ein Rotationssystem eingeführt. Sie lernen unterschiedliche Abteilungen und Bereiche kennen und merken gemeinsam mit den Vorgesetzten, wo ihre Stärken liegen.

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